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WinGuard stärkt Verfügbarkeit und Transparenz


23. Januar 2026 – Mit Build 6 erweitert WinGuard seine Funktionen zur Ausfallsicherheit und vereinfacht gleichzeitig die Einrichtung und Verwaltung verteilter Systeme. Die neue Redundanz für den Location-Server sowie eine zentrale Netzwerkübersicht sorgen für höhere Verfügbarkeit, bessere Transparenz und deutlich reduzierte Aufwände bei Inbetriebnahme und Betrieb. In verteilten WinGuard-Systemen übernimmt der Location-Server eine zentrale Rolle: Er verbindet Server, Bedienplätze und weitere Systemkomponenten miteinander. Fällt dieser aus, kann dies direkte Auswirkungen auf den Betrieb haben. Mit der neuen Version adressiert WinGuard genau dieses Risiko und hebt die Netzwerkverwaltung auf ein neues Niveau.

Die Ausgangssituation

Die bisherige Netzwerkeinrichtung von WinGuard basierte auf etablierten und zuverlässigen Verfahren. Die Konfiguration der Bedienplätze erfolgte direkt vor Ort, was insbesondere bei kleineren Installationen eine hohe Kontrolle während der Inbetriebnahme ermöglichte. Mit zunehmender Systemgröße stieg jedoch der zeitliche Aufwand, da jeder Bedienplatz einzeln eingerichtet werden musste. Auch bei der Fehlersuche standen grundlegende Hinweise zur Verfügung, die in komplexeren Szenarien zusätzlichen Analyseaufwand erfordern konnten. Eine übergreifende, zentrale Übersicht über alle Komponenten des WinGuard-Netzwerks war bislang nicht vorgesehen, sodass der Gesamtzustand des Systems nur dezentral nachvollzogen werden konnte.

Die Neuerungen im Überblick

Mit Build 6 führt WinGuard mehrere zentrale Verbesserungen ein:

    1. Redundanz für den Location-Server: Der Location-Server kann nun im Hot-Standby betrieben werden. Fällt das aktive System aus, übernimmt der Standby-Server automatisch – für maximale Verfügbarkeit.
    2. Zentrale Netzwerkübersicht: Eine grafische Darstellung zeigt alle Server, Location-Server, Bedienplätze und Gruppen sowie deren Verbindungen.
    3. Remote-Konfiguration: Der Hauptserver erstellt eine intuitive grafische Benutzeroberfläche, mit der Bedienplätze zentral und remote konfiguriert werden können.
    4. Intuitive Bedienung: Die Zuordnung und Strukturierung der Systemkomponenten erfolgt komfortabel per Drag & Drop.
    5. Automatische Fehlererkennung: Konfigurationsfehler bei der Einrichtung von Bedienplätzen werden automatisch erkannt und korrigiert.
Mehrwert für Partner und Anwender

Die neue zentrale Verwaltung ermöglicht es Partnern, komplette WinGuard-Netzwerke effizient einzurichten, zu überwachen und bei Bedarf anzupassen – ohne jeden Bedienplatz einzeln anfassen zu müssen. WinGuard-Anwender profitieren gleichzeitig von einer erhöhten Betriebssicherheit und einer besseren Überwachung der gesamten Systemlandschaft. „Mit der Redundanz des Location-Servers und der neuen Netzwerkübersicht erhöhen wir nicht nur die Ausfallsicherheit, sondern vereinfachen auch Installation und Betrieb deutlich“, erklärt Lars Waldow, CPO bei Advancis. „Unsere Kunden erhalten mehr Transparenz, weniger Aufwand und ein Plus an Sicherheit.“

Verfügbarkeit und Update

Die neuen Funktionen stehen ab Build 6 zur Verfügung. Für Endanwender und Integratoren gilt: Mit einem bestehenden LCS-Vertrag sind sowohl die Ausfallsicherung des Location-Servers als auch die neue Netzwerkübersicht in jeder WinGuard-Lizenz enthalten und können ohne zusätzliche Lizenzkosten genutzt werden. Für die Ausfallsicherung ist jedoch die Installation eines zusätzlichen Location-Servers erforderlich.



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