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Success Story

ZF.

An zahlreichen ZF-Standorten vereint WinGuard Brandmelde-, Gaswarn- und Gebäudesysteme auf einer zentralen Plattform. Echtzeit-Warnmeldungen und angeleitete Reaktionsabläufe ermöglichen ein schnelles, einheitliches und zuverlässiges Störungsmanagement.

Industrie
Industrie
Mitarbeitende
146,000
Die Herausforderung

PSIM in der Automobilzulieferindustrie.

Die ZF Friedrichshafen AG ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Antriebs- und Fahrwerkstechnik sowie aktive und passive Sicherheitstechnik. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 146.000 Mitarbeiter an rund 230 Standorten in etwa 40 Ländern. Mit seinen Produkten strebt das Unternehmen eine Welt ohne Unfälle und Emissionen an. Mit seinem breiten Portfolio treibt ZF die Mobilität und Dienstleistungen für Pkw, Nutzfahrzeuge und industrielle Anwendungen voran. ZF ist einer der weltweit größten Automobilzulieferer.

Sicherheit ist für die zahlreichen und hochkomplexen Fertigungsprozesse, die das Unternehmen täglich durchführt, von entscheidender Bedeutung. Der Schutz der Mitarbeiter vor Gefahren, die beispielsweise durch Gaslecks oder im Brandfall entstehen können, hat für ZF höchste Priorität. Bislang wurden die zahlreichen Brandmelde- und Gaswarnsysteme verschiedener Hersteller, die am Firmensitz in Friedrichshafen und in Passau installiert sind, separat betrieben. Dies war nicht nur kompliziert und zeitaufwendig, sondern erforderte auch, dass die Anlagenbetreiber über umfassende Kenntnisse der von ihnen betreuten Systeme verfügten.

Die PSIM-Plattform WinGuard von Advancis ermöglicht die Integration und Verwaltung aller Teilsysteme, Marken und der gesamten technischen Infrastruktur an beiden Standorten. Sicherheitsmitarbeiter erhalten nun Echtzeit-Warnmeldungen für alle angeschlossenen Systeme mit dynamischen Anweisungen für jeden einzelnen Vorfall, um Störungen effizient und zügig zu beheben.

"In unseren weitläufigen Industrieanlagen sind zahlreiche Sicherheits-, Gebäude- und Kommunikationstechnologien installiert. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Einführung eines Informationsmanagementsystems für die physische Sicherheit unseren Mitarbeitern eine optimale und effiziente Systemsteuerung ermöglichen würde. WinGuard bietet unseren Bedienern Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um sicherzustellen, dass sie bei jedem Notfall und Vorfall den richtigen Aktionsplan befolgen."
Peter UnrathWerkssicherheit
Das Systemkonzept

WinGuard ist die Komplettlösung für die Automobilindustrie.

Industrielle Arbeitsprozesse sind oft mit besonderen Risiken verbunden. Neben möglichen Brandfällen stellen das Austreten schädlicher und brennbarer Gase die größte Gefahr für die Mitarbeiter dar. Daher ist es unerlässlich, die Umgebung mithilfe von Gassensoren und Brandmeldeanlagen zu überwachen. WinGuard-Arbeitsplätze ermöglichen es dem Bedienpersonal, alle integrierten Systeme (Brandmelde- und Gaswarnanlagen, Gebäudetechnik usw.) über einheitliche grafische Benutzeroberflächen zu überwachen und zu verwalten. So lassen sich Ereignisse in Echtzeit erkennen und bei Bedarf sofort Maßnahmen ergreifen. Bei jedem Ereignis informiert WinGuard sowohl die lokale Leitstelle als auch das Kontrollpersonal vor Ort per SMS, E-Mail oder Telefon.

Um die Systemwartung der zahlreichen bei ZF installierten Brandmeldeanlagen zu vereinfachen, wurden sowohl die grafische Eingabe als auch die Datenbereitstellung automatisiert. Die von ZF bereitgestellten Grundrisse wurden mit AutoCAD-Blockattributen überlagert, die die Standorte der Brandmelder kennzeichnen. Darüber hinaus wurden alle Datenpunkte, die zugehörigen Arbeitsanweisungen und die automatische Ausdrucksfunktion über eine einfache Importschnittstelle in WinGuard integriert. Dies reduziert den Wartungsaufwand für die Brandschutzabteilung erheblich. Alle Systemereignisse und -vorgänge, einschließlich des Prüfpfads der Benutzeraktionen, werden vom System zu forensischen Zwecken und zur Analyse aufgezeichnet. Dies führt zu einer erheblichen Zeitersparnis bei der Einarbeitung des Bedienpersonals, da die Verwaltung und Abwicklung von Abläufen vereinfacht und standardisiert sind. WinGuard ermöglicht zudem die Verwaltung mehrerer Standorte an unterschiedlichen Orten. Backup- und Schnittstellenserver sorgen für eine hohe Redundanz.

In der Sicherheitsleitstelle

Einheitliches Benutzerinterface.

In den Anlagen sind verschiedene Gaswarnsysteme verschiedener Hersteller installiert. Bei Erreichen eines vordefinierten Gasgrenzwerts werden Alarme ausgelöst, um die Feuerwehr zu alarmieren; dabei werden Informationen über die Gaskonzentration oder das Gasleck, den Ort sowie die erforderlichen Schutzmaßnahmen und Vorgehensweisen angezeigt. Die Messwerte können in grafischer Form (Trend) dargestellt werden.

WinGuard fire alarm at the Henkel site: building, alarm point and floor in the header, the full action text with access route and hazard information, and the floor plan with the triggered detector highlighted.

Im Falle eines Feueralarms werden am Einsatzort automatisch Wegbeschreibungskarten (gemäß den Vorgaben der betrieblichen Feuerwehr) für die Feuerwehr ausgedruckt, auf denen den Einsatzkräften der Weg zum Einsatzort angezeigt wird. Darüber hinaus ist WinGuard darauf vorbereitet, diese Wegbeschreibungskarten für Feuerwehrleute, die zu einem späteren Zeitpunkt alarmiert werden, erneut auszudrucken.

WinGuard infrastructure view at the Henkel site: a schematic of servers, network nodes and connected workstations, with one failed element marked in red.

Die Detektoren und Sensoren dieses Projekts werden über AutoCAD-Karten an die WinGuard-Client-Benutzeroberflächen übermittelt. WinGuard ersetzt automatisch die DIN-Grafiksymbole durch vordefinierte dynamische Symbole in dem vom Alarm betroffenen Bereich. Alle in den AutoCAD-Karten vorgenommenen Änderungen oder Anpassungen werden automatisch in WinGuard importiert.

WinGuard touch interface for mobile use at the Henkel site: a row of gate buttons across the top, a site schematic in the centre and a live camera view of the gate on the right.